Sie sind hier: Ausbildung  

AUSBILDUNG

Ausbildung

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Forstverwaltungen und Jagdpächter, die uns ihre Waldgebiete zum Training zur Verfügung stellen!! -
Nur dadurch ist es uns möglich, unsere Hundeteams wirklichkeitsnah und
dem Realeinsatz entsprechend zu konditionieren.




Schnuppertraining


Bei einem sogenannten Schnuppertraining können sich Interessenten einen ersten Eindruck von der Rettungshundearbeit verschaffen.




 

Probezeit

Die Probezeit beträgt in der Regel sechs Monate; sie dient dazu, dass sich der angehende Rettungshunde-
führer noch einmal den erheblichen Zeitaufwand für die Ausbildung verdeutlicht und die ausbildende Rettungs-
hundestaffel sich über den neuen Hundeführer und Hund einen Eindruck verschaffen kann.




 

Eignungstest

Nicht jeder Hund ist für die Rettungshundeausbildung geeignet; diese Eignung ist in einem Eignungstest gemäß der gemeinsamen Prüfungsordnung ver-
schiedener Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD, THW) nachzuweisen.

In diesem Test wird das Verhalten des Hundes gegenüber Menschen und Artgenossen sowie die Reaktion auf Umwelteinwirkungen wie z. B. Lärm, Feuer und ähnliches geprüft.




 

Passieren einer Feuerstelle

Ausbildung des Hundes

- Geländegängigkeit:
Begehen von glatten und beweglichen Untergründen wie beispielsweise Schutt, Geröll, Blech, Gitterrosten, Komposthaufen, Glas usw.

- Gerätearbeit:
Waagerechtes und schräges Begehen von Leitern, Durchkriechen von Röhren, Überqueren einer Wippe usw.

- Gehorsamsarbeit
im Sinne einer Begleithundeprüfung; zusätzlich Tragen des Hundes, Voraussenden

- Anzeigeübungen und Sucharbeit:
Verbellen, Bringseln, Rückverweisen und Flächensuche.




 

Tragen des Hundes

Der Hundeführer

muss bis zur Rettungshunderpüfung folgende Theoriekenntnisse erworben haben:

- Sanitätsdienst bzw. Helferausbildung nach Ausführungsbestimmung der Organisation
- Erste Hilfe am Hund
- Kynologie
- Orientierungs- und Kartenarbeit
- Einsatztaktik des Rettungshundeteameinsatzes insbesondere Lagebeurteilung
- Sprechfunk - BOS
- Unfallverhütung, Sicherheit im Einsatz
- Transport von Hunden

Diese theoretischen Kenntnisse muss der Hunde-
führer in jeder Rettungshundeprüfung in einem
Fachfragentest nachweisen. Alle Lehrgänge werden
jährlich wiederholt!




 

Orientierungs- und Kartenarbeit

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung eines gut arbeitenden Rettungshun-
deteams dauert ca. 2 Jahre. Aber auch danach ist
ein ständiges Training und Konditionieren der Hun-
deteams unabdingbar, um eine optimale Leistungs-
und damit Einsatzfähigkeit eines Rettungshunde-
teams zu erhalten!




 

Rettungshundeprüfung

Die Rettungshundeprüfung wird von zwei Prüfern des
Rettungshundewesens abgenommen. Sie besteht aus
vier Teilbereichen:

- Fachfragentest
- Verweisanzeige
- Grundgehorsam des Hundes
- sowie einer Flächensuche.
Hierbei muß ein Gelände von ca. 30 000 qm in 20 Minuten abgesucht werden, dabei muß der Hund zwei Versteckpersonen finden und anzeigen.

Die Prüfung muß spätestens nach 18 Monaten wiederholt werden, um die Einsatzfähigkeit des Rettungshundeteams zu bestätigen.




 

Ein Hundeteam beim Auffinden einer Person

 

Nur Rettungshundeteams, die diese Prüfung gemäß Prüfungsordnung DIN 13050 bestanden haben, stehen zum Einsatz zur Vermißtensuche zur Verfügung!




Übungszeiten

Donnerstag von 19.00 - ca. 22.00 Uhr

Jedes Wochenende im Wechsel Samstag oder Sonntag:

Samstag: 11.00 - 16.00 Uhr
Sonntag: 11.00 - 16.00 Uhr






 

Bringsler